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Pfleiderer verkaufen


14.11.2008
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Marc Gabriel, bewertet die Pfleiderer-Aktie (ISIN DE0006764749 / WKN 676474) nach wie vor mit "verkaufen".

Dank einem unter Buchwert liegenden Kaufpreis für das neue Werk in Moncure/USA habe Pfleiderer einen erfolgswirksamen Badwill in Höhe von 5,4 Mio. EUR im dritten Quartal verbuchen und damit die Erwartungen der Analysten schlagen können.

In den ersten neun Monaten 2008 habe Pfleiderer im Vergleich zur Vorjahresperiode den Umsatz um rund 1% auf 1.353,3 Mio. EUR steigern können. Durch erhebliche Kosteneinsparungen in Vertrieb und Verwaltung sei es dem Unternehmen allerdings möglich gewesen, den durch die Rohstoffpreise bedingten überproportionalen Anstieg der Umsatzkosten abzufedern.


Das EBITDA sei in den ersten neun Monaten 2008 im Vorjahresvergleich gering von 183,9 Mio. EUR auf 179,7 Mio. EUR zurückgegangen. Hiermit gehe eine leichte Reduzierung der EBITDA-Marge von 13,7% auf 13,3% einher. Für das letzte Quartal 2008, wie auch für das kommende Jahr, werde keine Verbesserung des Gesamtmarkts erwartet, so dass sich der Konzern für schwierigere Zeiten rüste. Deshalb würden Investitionen gestoppt und ein strikteres Kostenmanagement eingeführt. Darüber hinaus werde die Kostensituation durch die inzwischen in einigen Bereichen reduzierten Rohstoffkosten positiv beeinflusst werden.

Zum unter den Erwartungen liegenden Umsatz habe zum einen die wartungsbedingt längere Sommerpause beigetragen, zum anderen habe die rohstoff- und produktionskostenbedingte Stilllegung des Werks in La Baie/Kanada trotz der teilweisen Kompensation über das kanadische Werk Mont Laurier einen Umsatzausfall von rund 11 Mio. EUR verursacht. Aber auch die gegenüber dem Vorjahr zum Teil niedrigeren Verkaufspreise hätten den Umsatz belastet. Letzteres überraschte die Analysten vom Bankhaus Lampe, da Pfleiderer eigentlich immer Preiserhöhungen durchsetzen wollte, weshalb die Analysten auch mit einem stärkeren Umsatz gerechnet hatten.

Die Steuerquote sei im dritten Quartal auf 42% gestiegen. Dieser Anstieg sei im Wesentlichen dadurch verursacht, dass Verlustvorträge bei der Pfleiderer AG und anderen deutschen Konzerngesellschaften im dritten Quartal infolge der Erhöhung des Anteils von One Equity Partners (OEP) untergegangen seien.

Pfleiderer habe mit massiven Kostensenkungen positiv überraschen können. Der Einstig von One Equity Partner habe jedoch die Steuerbelastung deutlich erhöht. Die Analysten vom Bankhaus Lampe können sich vorstellen, das OEP die Position weiter ausbauen wird. Die Zukunft dürfte schwierig bleiben, was in dem fehlenden Ausblick deutlich werde. Die Managementmaßnahmen seien begrüßenswert und man erwarte, dass Pfleiderer die Rezession durchstehen werde. Die Aktie sollte nach dem herben Absturz bei etwa 6,00 EUR einen Boden finden.

Damit bestätigen die Analysten vom Bankhaus Lampe zunächst noch ihre Verkaufsempfehlung für die Pleiderer-Aktie. Das Kursziel sei von 6,50 EUR auf 6,00 EUR reduziert worden. (Analyse vom 14.11.2008) (14.11.2008/ac/a/d)




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